Hochzeit in der Heimat – Uedemerbruch

Hochzeitsfotograf Weeze - Kevelaer

 

Ich hatte Euch schon von Jutta und Christian erzählt, die sich für ihr Engagementshooting, anstatt der Weltstadt London, lieber ihre neue Heimatstadt Düsseldorf ausgesucht hatten.

 

Nun ja, die Beiden haben im vergangenen Monat endlich auch geheiratet, sind dafür aber ganz bodenständig zurück an den Niederrhein, ins kleine Uedemerbruch, gekommen. Die Nacht vor der Hochzeit …

 

verbrachten die Beiden im wunderbar gelegenen Schloss Wissen zwischen Kevelaer und Weeze, wo ich sie dann am Morgen ihres Hochzeitstages traf.

 

Die Zwei hatten, wie viele andere Brautpaare auch, überlegt, ob sie sich erst in der Kirche zum ersten Mal sehen wollten, oder bereits vorher. Einzigartig und emotional sollte der Moment sein, unvergesslich sollte er bleiben.

 

Nach ihrem Gespräch mit mir haben sie sich dann entschieden, die erste Begegnung schon vorher stattfinden zu lassen. Sie genossen den Moment ausgiebig und intensiv, ganz so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Einige Momente dieser Begegnung durfte ich festhalten, bevor ich mich zurück zog. Hiervon gibt es übrigens nichts zu sehen, das bleibt den Beiden vorbehalten.

 

Warum aber gebe ich eine solche Empfehlung? Ich habe schon oft bemerkt, dass der Moment, in dem die Hand der Braut vom Vater an den Bräutigam gegeben wird, viel zu kurz ist. Ein kurzes Lächeln, ein flüchtiger Kuss, die Musik verstummt. Schon will der Geistliche der Braut den Brautstrauß abnehmen, Stühle werden gerückt.

 

Kein Moment zu sagen: „Du siehst wundervoll aus“, kein „Ich liebe Dich.“ – Alles Opfer der viel zu kurzen Zeit.

 

Deshalb meine Empfehlung. Geniesst den Moment, nehmt Euch reichlich Zeit, seht Euch vorher.

Nun, wer Angst hat, dass das Unglück bringt: Die Scheidungsrate meiner Paare ist deutlich unterdurchschnittlich 🙂

Und, zurück zu unseren Beiden: Bei ihnen, da bin ich mir sicher, gibt´s garantiert kein Unglück!

 

Nach dem Getting Ready unter den Augen vornehmer hochgestellter Persönlichkeiten vergangener Jahrhunderte verliessen wir das Schloss dann nach dem Paarshooting gegen Mittag in Richtung Kirche. Hier dann eine Überraschung, hatten sich doch gleich zwei bezaubernde junge Damen eingefunden, das Ringkissen in die Kirche zu tragen. Und eben jene Damen begegneten mir immer wieder über den Tag. Beim Auszug aus der Kirche, beim Tortenanschnitt auf der Terrasse und auf der Tanzfläche beim anschliessenden rauschenden Fest im Schützenhaus Xanten. Ein wunderbarer Tag endete am frühen Morgen in Xanten.

K o n t a k t